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Lymphinformationstag 15. Oktober 2016


Der Höhepunkt in diesem Jahr war die Ausrichtung eines ganztägigen Lymphinformationstages. Die ausgebuchte Veranstaltung war sehr praxisnah und abwechslungsreich gestaltet. Den Teilnehmern wurden die anatomischen Grundlagen erläutert und die Vielzahl von Ödemerkrankungen, häufig auch Kombinationsformen, durch Bildmaterial eindrucksvoll dargestellt. Im Anschluss folgten Informationen zur Entstehung und Vorbeugung von Ödemerkrankungen. Hinweise zu Verhaltensmaßnahmen, aktuelle Therapieempfehlungen und praktische Übungen rundeten das Ganze ab.

Anmeldungen von Betroffenen aus den umliegenden Landkreisen zeigte das Interesse an der Thematik. Im Landkreis Göppingen ist die SHG LiLy Geislingen die einzige Selbsthilfegruppe für Ödembetroffene.

Zum leiblichen Wohl trug die Genossenschaftsklasse der Kaufmännischen Schule Geislingen bei, die für das Catering zuständig war.





Noch mehr Fotos in der Bildergalerie






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Juli 2016 - Tape-Abend

Die SHG LiLy informiert

 

 

 




Kann ein Tape bei Lymphödempatienten unterstützend eingesetzt werden? Dieser Frage ging die Selbsthilfegruppe LiLy bei ihrem letzten Treffen nach.

 

 

 

 

Frau Kienle, Lymphtherapeutin , erläuterte die Wirkungsweise des Lymphtapes und zeigte durch anschauliche Demonstration, wie die Tapes am Patienten angelegt werden. Es stellte sich heraus, dass Taping eine gute Ergänzung und Unterstützung bei der Behandlung von Lymphödemen sein kann.

 




Info-Nachmittag AIK im Mai 2015 

 

Die Selbsthilfegruppe für Lip- und Lymphödem, kurz LiLy genannt, trifft sich immer am ersten Freitag im Monat. Da dieser Termin im Mai auf einen Feiertag fiel, wurde der Termin verschoben und in die Physiopraxis Strobel verlegt. Dort lernten die Betroffenen apparative Kompressions-gerätekennen und konnten diese auch testen. Für Ödempatienten ist eine regelmäßige manuelle Lymphdrainage ein Baustein der Therapie.  

Die AIK (apparativeintermittierende Kompression) eignet sich, um die Zeit zwischen den Therapieterminen zu überbrücken. Diese ersetzt aber auf keinen Fall den Therapeuten, der die manuelle Lymphdrainage durchführt.

 

 Ausflug Firma Juzo im April 2015

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei der Besichtigung der Firma Juzo in Aichach verfolgten die Teilnehmer der Selbsthilfegruppe den Produktionsweg vom Faden bis zum fertigen Kompressions-strumpf. Der erste Arbeitsgang, die Fertigung der Strickteile in Flachstricktechnik, war für die Gruppenmitglieder besonders interessant, eben weil Patienten mit einem Ödem diese Strümpfe tragen müssen. Die Besichtigung der Rundstrickmaschinen (Rundstrickstrümpfe werden von Venenerkrankten getragen) folgte im Anschluss. Bis eine fertige Kompressionsversorgung entsteht, sind bis zu 15 Arbeitsgänge erforderlich. Im Flachstrickbereich kann der Verbraucher unter elf  Farben auswählen. Eine Besonderheit, die nur Juzo anbietet, ist die Fertigung von Batik-Strümpfen. Oftmals bemerken Außenstehende nicht, dass die modischen Strümpfe aufgrund medizinischer Notwendigkeit getragen werden. Immer wieder stellt sich bei den Treffen der Selbsthilfegruppe heraus, dass es große Probleme bei der Verordnung von Lymphdrainagen und/oder Kompressionsversorgung gibt. Die Teilnehmer erfuhren nun bei einem Referat etwas über die rechtlichen Hintergründe, den Versorgungsgrundsätzen sowie den Versorgungsanspruch. Oftmals sei die Möglichkeit, sich eine Wechselversorgung aus hygienischen Gründen verordnen zu lassen, nicht bekannt, erläuterte Referentin Heike Stölzl. Nach sechs Monaten sei erneut die Verordnung nötig, damit der wirksame Kompressionsdruck erhalten bleibt. Geregelt sei dies in einer Hilfsmittel-Richtlinie des Gemeinsamen Bundes-ausschusses sowie in den Leitlinien für das Lymphödem und medizinischer Kompressionsstrumpf der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medi- zinischen Fachgesellschaften. Das Patientenrechtegesetz regle, dass die Kranken- kasse innerhalb von drei Wochen über einen Antrag auf Leistung entscheiden muss. Werde der Medizinische Dienst der Krankenversicherung hinzugezogen, verlängere sich diese Frist auf fünf Wochen. Dies sei für Patienten ein wichtiger Hinweis, denn erfolge keine Mitteilung auf einen hinreichenden Grund, gelte die Leistung nach Ablauf als genehmigt. Zum Abschluss des Ausflugs ging es zur Augsburger Puppenkiste, die mit Shakespeares "Ein Sommernachtstraum" eine anspruchsvolle Inszenierung bot. 

 

Informationsabend zur Kompressions-Versorgung mit Frau Bahner von der Firma Juzo  

 

Im März stand das Thema „Kompression“ auf der Tagesordnung. Petra Bahner von der Firma Juzo hat kurzfristig ihr Kommen zugesagt. Den Betroffenen wurde der Unterschied zwischen Rundstrickstrümpfen, die bei Venenproblemen getragen werden, und Flachstrickstrümpfen, die bei lymphologischen Erkrankungen eingesetzt werden, aufgezeigt. Sie zeigte, dass, die im Volksmund genannten„Gummistrümpfe“, durchaus modisch sein können und trotzdem medizinisch wirksam sind. Die Anwesenden konnten an verschiedenen Mustern die Unterschiede sehen und fühlen. Eine regelmäßige Verordnung spätestens nach sechs Monaten ist nötig, damit der wirksame Kompressionsdruck erhalten bleibt.
 

 

 

Wir treffen uns jeden

ersten Freitag

im Monat

 

im Altenstädter Rathaus

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